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Galneryus

Ohanami: Hallo Jungs! Dies ist euer erstes Mal in Europa und darüber hinaus das erste Konzert dieser Tour. Fans hierzulande haben eine lange Zeit auf euch gewartet. Welche Gefühle verbindet ihr mit dieser Tour und was erwartet ihr von den Fans hier? Welche großen Unterschiede zwischen Japanischen und Europäischen Fans denkt ihr, gibt es?

Syu: Also, wir sind eine Band die sehr durch europäische Musik beeinflusst wurde. Ich würde sagen, dass wir sehr lange darauf gewartet haben eine Europa Tour zu machen.

Ohanami: Bands spielen immer sehr gerne in Deutschland. Mögt ihr Deutschland?

Syu: Yeah! Scorpions! Michael Schenker!

Yuhki: Ich bin heute zum dritten Mal in Deutschland.

Ohanami: Jetzt kommen ein paar Fragen zu eurer Musik: Könnt ihr eure Musiksparte in einem Satz beschreiben?

Syu: Unsere Ursprünge sind sehr durch Europäische Musik beeinflusst worden. Wir machen Symphonic Metal, Classic Metal und Progressive Metal und somit wird dieser Einfluss zum Ursprung unserer Band. Andererseits vermischen wir diese Wurzeln stark mit japanischen Facetten, die man mit dem Wort „wabi- sabi“ ganz gut zusammenfassen kann, das ist eine Art emotionaller Musik, ich denke also dass in unserer Musik genau diese emotionalen Songs eine gewisse Empathie erzeugen.

Ohanami: Welche eurer Songs mögt ihr am meisten?

Syu: Es ist schwer sich nur einen Song auszusuchen, aber einer unserer größten Hits ist „Angel of Salvation“, also würde ich sagen, dass dieser unsere Band am meisten vertritt.

Ohanami: Könnt ihr eine Band oder einen Künstler nennen, der euch inspiriert und spiegelt sich diese Inspiration in eurem Playstyle wider?

Syu: Es ist schwer alle aufzuzählen, aber um wenigstens ein paar zu nennen, so etwas wie X-Japan, Dream Theater, Gary Moore, Michael Schenker. Ich glaube alle Progressive und Symphonic Metal Gitarristen haben meine Arbeit sehr beeinflusst.

Yuhki: Bei mir ist es Deep Purple und Progressive Metal im Allgemeinen aber es ist schwer eine Liste zu erstellen.

Ohanami: Leda, der zu Zeiten eures Albums „One for All – All for One“ Bassist bei euch war, hat vor 2 Wochen in Köln mit der neuen Sensation „Babymetal“ gerockt. Was denkt Ihr von dem Konzept der Band und glaubt ihr, sie schaffen es erfolgreich zu werden/bleiben?

*Allgemeins tuscheln in der Interview Runde*
Syu: Scheiß auf die
*Großes Gelächter bricht aus*
Syu: Ich glaube sie sind so wie sie es machen sollten und haben ihren Style gefunden also ich glaube es ist okay.
(Von dieser Passage mussten wir den Mitschnitt online stellen. :))

Ohanami: Wann habt ihr angefangen euer Instrument zu erlernen und habt ihr jemals damit gerechnet eine große Nummer im Japanischen und weltweiten Musik Business zu werden?

Syu: Soweit ich weiß, habe ich mit 13 angefangen Gitarre zu lernen und für mich gab es da nichts anderes, als meine Gitarre.

Sho: Ich habe mit 18 mit dem Gedanken gespielt professioneller Musiker zu werden und habe dann mit 25 angefangen meine Solo Karriere zu starten. Ich bin jetzt 47 also schon 20 Jahre in der Szene und bin Galneryus vor 5 Jahren beigetreten. Am Anfang habe ich Metal Musik in einer Amateur Band gemacht aber dann bin ich zu Galneryus gekommen und habe den Erfolg wahrgenommen. Ich würde sagen, Ich weiß nicht, ob ich erwartet habe erfolgreich zu werden, aber ich bin sehr glücklich dass es so gekommen ist.

Yuhki: Ich habe mit 13 angefangen Gitarre zu lernen habe aber dann gemerkt, dass ich nicht gut war. Zu dieser Zeit hatten wir zuhause ein Klavier und somit habe ich angefangen mir das Spielen selbst beizubringen. Damit wurde das Klavier zu meinem Instrument. Es war einer meiner Träume, dass ich einmal mit einer Band Europa besuche und ich glaube, heute hat sich mein Wunsch erfüllt.

Junichi: Mit 13 habe ich zum ersten Mal Heavy Metal gehört und habe mich sofort in dieses Genre verliebt. Mit 14 habe ich angefangen Schlagzeug zu spielen. Ich habe dann mit 18 beschlossen professioneller Musiker zu werden und bin in die Musikschule gegangen. Seitdem habe ich bis heute immer professionell Musik gemacht.

Taka: Jeder hier hat mit 13 angefangen, ich allerdings habe mit 15 angefangen Bass zu spielen und dann habe ich im Ausland studiert, habe also nicht daran gedacht professioneller Musiker zu werden, aber dann fing es an und ging immer weiter.

Ohanami: Jetzt ist es an der Zeit ein paar Worte an die deutschen Fans da draußen zu richten, bevor ihr heute Abend Köln rockt!

Syu: Erstmal möchte ich sagen, dass ich echt überrascht bin, dass wir Fans in Deutschland haben und ich bin sehr glücklich damit. Wir würden sehr gerne auf dem Wacken Festival spielen und ich hoffe, dass wir auch an anderen Orten in Deutschland spielen können. Aber besonders auf der Wacken-Stage möchten wir gerne stehen.

Ohanami: Vielen Dank für eure Zeit. Wir wünschen euch alles Gute für eure Zukunft und besonders für euren Gig heute Abend!

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